glossar
kleines lexikon der (digitalen) Fotografie

Die wichtigsten Fachbegriffe zu Digitaler Bildverarbeitung, das heißt zum Erfassen, Speichern, Archivieren, Bearbeiten, Präsentieren, Versenden und Ausgeben, werden hier erklärt.
Einen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt dieses Glossar natürlich nicht  ...


glossar K-M

Kalibrierung

Die Kalibrierung bezeichnet die weitgehende Abstimmung unterschiedlicher Geräte (Monitore, Drucker, etc.) auf einen vorgegebenen Standard. Hierbei werden Helligkeit, Kontrast sowie Farb- und Grauverhalten meist mit Hilfe eines Messgerätes eingestellt.
Die Kalibrierung alleine ermöglicht jedoch noch keine farbverbindliche Arbeit, vielmehr muss sich die Profilierung des Gerätes anschließen.

Konvertierung

Die Konvertierung bezeichnet zum einen die Umwandlung von Daten in ein anderes Dateiformat, ohne dabei den Inhalt zu ändern, zum anderen die Umrechnung von Daten in verschiedene Farbräume.

LAB-Farbmodell

Das Farbmodell der Commission Internationale d'Eclariage (kurz CIE) wurde bereits 1931 zur weltweiten Norm erklärt - das Lab-Farbmodell. Nach seiner Weiterentwicklung und Anpassung im Jahre 1976 wurde dieses Farbmodell nur noch CIE Lab genannt. Die Lab-Farben bestehen aus drei Komponenten: zwei chromatischen-(Farb-) und einer Helligkeitskomponente. LAB wird heute kaum als Arbeitsfarbraum genutzt.
Er dient jedoch fast allen Softwares als geräteunabhängiger Farbraum bei der Umrechnung von Daten zwischen verschiedenen Farbräumen.

LFP

Die englische Abkürzung für Large Format Printing bezeichnet den Digitalen Großformatdruck mit Pigment- oder Lösemitteldruckern.
Die von uns im Großformatdruck bzw. Fine Art Print eingesetzten Epson 9800 Drucker sind für ihre hervorragenden Eigenschaften bezüglich Graustufendarstellung, Farbtreue Materialvielfalt und Haltbarkeit bekannt.
Wir drucken auf verschiedene Materialien der Firmen Hahnemühle, Fujihunt, und Epson, darunter die Klassiker Hahnemühle PhotoRag, German Etching, und Artist Canvas. Fast alle Materialien stehen bis zu einer Druckbreite von 111.8 cm zur Verfügung.
Für jedes Material erstellen wir eigene Linearisierungen und ICC-Profile. So wird auf jedem Material, eine konsistente und farbtreue Druckwiedergabe erzielt. Bei der Wahl des richtigen Materials für Ihre Motive sind wir Ihnen gerne behilflich.

 

Materialien LFP

Die Medien für einen Fine Art Print unterscheiden sich in Optik und Haptik. Die von uns angebotenen Papiere haben eine Haltbarkeit, die bisherige fotografischen Verfahren z.T. übertrifft. Das Zusammenwirken hochwertiger Papiere mit der richtigen Tinte liefert die Voraussetzungen für lange haltbare Drucke mit dem Tintenstrahldrucker. Die bei uns verwandten Epson Ultrachrome K3 Tinten gelten als besonders stabil. In Verbindung mit geeigneten Papieren können Haltbarkeiten bis zu 200 Jahren angenommen werden.
Natürlich ist die Haltbarkeit dieser Prints von verschiedenen anderen Faktoren, wie Kaschierung, Lichtverhältnissen und Luftqualität, abhängig.
Informationen zur Haltbarkeit der verwandten Materialien können von Wilhelm Research, Iowa, bezogen werden.

LZW

Lempel - Ziv - Welsh Kompressionsverfahren
Eindimensionaler Komprimierungsalgorithmus, der davon ausgeht, daß aneinandergereihte Kompressionscodes kürzer sind als die Zeichenfolgen (aneinandergereihte Bytes) die sie repräsentieren. Die Kompressionscodes werden in einer Tabelle verwaltet, die mit fortschreitendem Kompressionsvorgang immer mehr und immer längere Kompressionscodes enthält. Dieses Kompressionsverfahren wird in den Dateiformaten GIF und TIF sowie in diversen Komprimierungstools verwendet.

Megapixel

Megapixel ist der inzwischen geläufigste Ausdruck für das Auflösungsvermögen digitaler Aufnahmegeräte. Im Gegensatz zum DPI-Ausdruck, der ein relatives Längenmaß für die Auflösung ist und sich normalerweise auf beide Dimensionen eines Bildes bezieht, ist ein Pixel im Bild ein absolutes Flächenmaß.

Moiré

Der Moiré-Effekt beschreibt unschöne Farbüberlagerungen und tritt im Wesentlichen bei feinen Strukturen, z.B. Textilien, auf. Dieser Effekt kann sowohl bei der Vergrösserung (Interpolation) von Fotos als auch durch eine Wechselwirkung von Objektiv und Sensor (bei Digitalkameras) entstehen. Darüber hinaus tritt Moiré auch bei Monitoren und Fernsehern bei Darstellung bestimmter geometrischer Formen (z.B. Karo) auf. Es gibt verschiedene Softwareentwicklungen, die versuchen, dem physikalischen Problem des Moiré-Effektes mit Rechenalgorithmen entgegenzuwirken, die Erfolge dieser Korrekturen sind bislang aber eher unzureichend.