glossar
kleines lexikon der (digitalen) Fotografie

Die wichtigsten Fachbegriffe zu Digitaler Bildverarbeitung, das heißt zum Erfassen, Speichern, Archivieren, Bearbeiten, Präsentieren, Versenden und Ausgeben, werden hier erklärt.
Einen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt dieses Glossar natürlich nicht  ...


glossar G-J

Graustufen

Im Gegensatz zu Schwarzweiß werden bei Graustufenbildern echte Grautöne verwendet.
Durch Verwendung von Graustufen lassen sich Bilder deutlich filigraner darstellen als allein in Schwarzweiß. Echte Graustufen sind natürlich nur auf Geräten verwendbar, die die entsprechenden Zwischenfarben auch entsprechend ansteuern, z.B. Monitore. Unechte Graustufen werden mittels Dithering auch auf reinen Schwarzweiß-Ausgabegeräten, wie z.B. Laserdruckern, dargestellt. In Testbildern werden Graustufenübergänge zwischen schwarz und weiß auch als Graukeil bezeichnet.

Histogramm

Ein Histogramm ist ein Diagramm, in dem die Häufigkeit der Tonwerte dargestellt ist.
Die horizontale Achse stellt den Helligkeitsverlauf von dunkel nach hell, die vertikale Achse die Anzahl der Pixel der entsprechenden Helligkeitsstufe dar. Das Histogramm ist eine der wichtigsten Kriterien zur Qualitätsbeurteilung von Bilddaten.

ICC-Profile

Nach dem Standard des International Color Consortium festgelegte Farbdefinitionen. Die Profile geben an, wie Daten in einem definierten Farbraum umgerechnet oder aus ihm erzeugt werden können.

Indexprint

Der Indexprint zeigt alle auf einem Datenträger oder Film vorhandenen Motive als kleine Miniaturansichten, sogenannten Thumbnails. Jedes Miniaturbild erhält die Negativnummer oder den Namen des entsprechenden Datensatzes, so ist eine eindeutige Zuordnung möglich.
Der Dateiname sollte hierbei 8 Stellen vor der Dateiendung nicht überschreiten.

JPG

Durch die hohe erreichbare, allerdings verlustbehaftete, Komprimierung hat das JPG-Dateiformat eine hohe Verbreitung erlangt. Die Stärke der Komprimierung ist während des Speichervorgangs wählbar. Bei einer sehr hohen Komprimierung (niedriger Zahlenwert) wächst auch die Zahl der eventuell sichtbaren Artefakte. Artefakte sind zumeist gleichfarbige mehr oder weniger große quadratische Flächen die je nach Größe den Bildeindruck erheblich beeinträchtigen können. Je stärker das Bild komprimiert wird, umso ungenauer wird es reproduziert.