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| glossar |
| kleines lexikon der (digitalen) Fotografie |
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Die wichtigsten Fachbegriffe zu Digitaler Bildverarbeitung, das heißt zum Erfassen, Speichern, Archivieren, Bearbeiten, Präsentieren, Versenden und Ausgeben, werden hier erklärt. Einen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt dieses Glossar natürlich nicht ... |
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glossar D-F
| Dateiformat |
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Um Grafiken und Bilder zwischen unterschiedlichen Rechnern, Betriebssystemen und Anwendungen austauschen zu können, werden normierte Dateiaustauschformate verwendet. Die meistverbreiteten Formate sind JPG, TIF, BMP, GIF oder PNG. Einige dieser Formate unterliegen Patentrechten wirtschaftlich orientierter Firmen, andere wiederum sind das Ergebnis von Standardisierungsbemühungen und sind frei verfügbar. Es gibt Dateiformate, die verlustfreie Komprimierung erlauben (TIF, PNG), andere die verlustbehaftete Komprimierung implementieren (JPG, GIF) und wiederum andere Dateiformate, die in der Regel (Standardausführung) keine Komprimierung beinhalten (BMP). |
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| Digitalproof |
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Beim digitalen Proof werden geräteabhängige Druckfarbräume simuliert, z.B. um vorab einen Eindruck der im Offsetdruck Farbdarstellung zu erhalten. Eine Proofsoftware rechnet die Dateien in den zu simulierenden Farbraum um und gibt sie auf einem Drucker (z.B. Tintenstrahl) aus. Der Proofdrucker kann natürlich nur Farbräume simulieren, die er komplett darstellen kann, d.h. deren Gamut er abbilden kann. |
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| Farbmanagement |
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Damit unsere Großformatdrucke und Frontierprints möglichst exakt den Originalvorlagen bzw. Ihren Vorstellungen entsprechen, setzen wir ein durchgängiges Farbmanagement ein. Mit Hilfe von Meßgeräten und Software können die spezifischen Farbeigenschaften verschiedener Ein- und Ausgabegeräte berücksichtigt und - innerhalb der technischen Grenzen - aufeinander abgestimmt werden. Sobald die Farbcharaktere aller Geräte innerhalb eines Workflows in Form eines ICC-Profils erfasst worden sind, wird eine farbtreue Darstellung der Originalvorlage möglich. Gleichzeitig kann die Wirkung eines Bildes auf verschiedenen Medien bereits als Softproof am Monitor simuliert werden. |
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| Farbmanagementsystem |
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Das Farbmanagementsystem besteht aus verschiedenen Softwareprogrammen, die eine farbtreue Monitordarstellung und Ausgabe von Farben sicherstellen, indem sie die Merkmale und Grenzen jedes einzelnen Gerätes in einem Bildverarbeitungssystem beschreiben. Ein Farbmanagementsystem sorgt auch für die Transformierung der Farbdaten zwischen verschiedenen Farbmodellen, z.B. bei der Umwandlung von RGB-Werten in CMYK-Daten. |
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| Farbraum |
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Nimmt man die Grundfarben eines Farbmodells als Achsen eines Würfels und füllt den Würfel mit den aus den einzelnen Koordinaten errechneten Farben, erhält man eine visuelle Darstellung des Farbraums. Die Größe des Farbraums ist abhängig von der Anzahl der Grundfarben, d.h. der verwendeten Farbtiefe. |
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| Farbtemperatur |
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Die Farbtemperatur wird in Kelvingraden (K) gemessen. Die Kelvin Skala beginnt am absoluten Temperaturtiefpunkt (-273° Celsius entsprechen 0° Kelvin). Das menschliche Auge ist auf einen bestimmten Farbtemperaturbereich eingestellt, so dass wir, je nach Verschiedenartigkeit der Lichtquelle, "weisses Licht" mit verschiedenen Kelvingraden wahrnehmen. |
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| Farbtiefe |
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Die Farbtiefe beschreibt die maximale Anzahl von Farbtönen, die ein technisches Gerät (Digitalkamera, Grafikkarte, Scanner etc.) aufnehmen und verarbeiten kann. Die Farbtiefe wird in Bit angegeben und lässt sich durch die physikalische Formel 2^x errechnen. Ein Scanner mit 24-Bit-Farbtiefe 8 Bit für jede Grundfarbe auf (3 x 8 Bit = 24 Bit). Das entspricht einer Darstellung von 16,7 Millionen Farben (2^24). |
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| Filmentwicklung |
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Auch rund 180 jahre nach Erfindung des fotografischen Filmes, ist die Fotografie mit Film noch immer aktuell. In vielen Bereichen der Fotografie wird nach wie vor, zumindest teilweise, auf Film gearbeitet. Mit unseren modernen, auf relativ geringen Durchsatz optimierten Maschinen tragen wir Ihren hohen Qualitätsansprüchen Rechnung. Regelmäßige densitometrische Prozesskontrollen sichern die von Fuji bzw. Kodak gesetzten Standards. |
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| Fine Art Print |
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Bei einem Fine Art Print liegt das Augenmerk auf einer besonders hochwertigen Druckqualität, z.B. auf besonderen Büttenpapieren oder Leinenstoffen. Auch die detail- und farbgetreue Wiedergabe von reproduzierten Aquarellen oder Gemälden zählt zum Fine Art Print. |
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